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   Die Diagnose MS
Um rechtzeitig geeignete therapeutische Maßnahmen einleiten und damit den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen zu können, ist eine möglichst sichere Diagnose von größter Bedeutung.
Erhebung der Krankengeschichte
Neurologische Untersuchung
Liquordiagnostik
AEP; VEP und SEP
CT
MRT
Aus der Synthese dieser Untersuchungsmöglichkeiten kann eine zuverlässige diagnostische Einschätzung vorgenommen und jeder Patient mit einem begründeten MS-Verdacht entsprechend behandelt werden.

Nach der Bewertung der Befunde unterscheidet man heute folgende Zuverlässigkeitsgrade der Diagnose:
Sichere MS
Wahrscheinliche MS
Fragliche MS
Von einer sicheren MS wird ausgegangen, wenn mit Hilfe der Liquordiagnostik nachgewiesen wird, daß eine typische Entzündung im Zentralnervensystem vorliegt. Zusätzlich muß ein Nachweis erfolgen, daß die Entzündung an mehreren Stellen der weißen Substanz im ZNS aufgetreten ist. Dieser Nachweis gelingt in der Regel mit der Kernspintomographie und/oder der Messung der evozierten Potentiale (AEP; VEP und SEP).

Wenn jedoch eines der vorgenannten Kriterien nicht erfüllt wird - so z.B. die Entzündung nur an einer Stelle der weißen Substanz im Zentralnervensystem (ZNS) nachgewiesen werden kann - spricht man von einer wahrscheinlichen MS.

Sollte in der bisherigen Krankengeschichte eines Patienten nur einmalig ein einzelnes Krankheitssymptom, z.B. eine Sehnerventzündung, aufgetreten sein und wurden andere mögliche Ursachen ausgeschlossen, so spricht man von einer fraglichen MS.

Vor allem apparativ-technische Weiterentwicklungen der letzten 2 Jahrzehnte haben die Sicherheit der MS-Diagnose deutlich verbessert. Trotzdem ist sie auch heute keinesfalls unproblematisch und birgt immer einen Rest an Irrtumswahrscheinlichkeit in sich. Nach wie vor bleiben daher trotz der Wichtigkeit der apparativ-technischen Untersuchungen ebenso Sachverstand und Erfahrung des Arztes unverzichtbare Hilfsmittel.

               
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