Willkommen im MS-Therapiezentrum

Zentrum für Multiple Sklerose Patienten

Chatlog Aktuelles Fachartikel Forum Kontakt ItalianoThis page in English
> Forum   Zu Favoriten hinzufügen    Diese Seite drucken
Home
Was ist MS?
Ernährung bei MS
Fachartikel
Leben mit MS
Forum
FAQ
Presse/Medien
Aktuelles
Sachwörter
Literatur
Links
Kontakt
   Informatives über Multiple Sklerose

Ernährung bei MS

Dass die Ernährung bei MS eine wichtige Rolle spielen würde, war vor 30 Jahren in der Regel nur müde belächelt worden. Und sogar heute noch kommt es vor, dass Patienten zu hören bekommen, mit Ernährung könne man wenig bewirken. Dennoch liegen die Fakten klar auf der Hand: Mit einer fettarmen Ernährung kann man den Verlauf der MS, der „Krankheit mit 1.000 Gesichtern“, wirkungsvoll und nachhaltig beeinflussen. Warum gerade fettarm? Weil fetthaltige Lebensmittel auch immer eine bestimmte essentielle, mehrfach ungesättigte Fettsäure enthalten, nämlich die Linolsäure. Sie ist lebensnotwendig und muss mit der Nahrung zugeführt werden, weil der Körper sie nicht selbst bilden kann. Und diese Fettsäure bzw. deren synthetisierte Form, die Arachidonsäure, ist maßgeblich für die Aufrechterhaltung von Entzündungen im Körper verantwortlich. So auch für die Entzündung im zentralen Nervensystem bei MS. Die von Dr. med. Olaf Hebener (MS-Therapiezentrum Hohen-Sülzen) im Rahmen seiner Komplexen Ernährungs- und Stoffwechseltherapie praktizierte Ernährung bei MS beinhaltet daher eine Reduktion der täglichen Linolsäurezufuhr auf ein lebensnotwendiges Minimum. Dies erreichen seine fast 5.000 Patienten, indem sie vor allem Pflanzenfette meiden und besonders fetthaltige Lebensmittel drastisch reduzieren. Also gilt es die Ernährung bei MS so zu gestalten, dass sie möglichst wenig Fett enthält. Einzige Ausnahme: Fette Fischsorten wie z.B. Hering, Lachs, Makrele etc.! Hier kommt der Gegenspieler der Linolsäure zum Tragen, die Omega-3-Fettsäuren. Sie sind in fetten Fischen in so großer Menge enthalten, dass sie die entzündungsfördernde Wirkung der ebenfalls enthaltenen Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure) neutralisieren. Auch wenn das Wissen um die Wirkung dieser Fettsäuren noch nicht alle MS-Patienten erreicht hat, so ist doch schon für viele, oftmals bereits austherapierte MS-Patienten die Ernährung ein wesentliches Thema geworden, das in immer mehr Arztpraxen und Kliniken Einzug hält.

                        
webdesign by
blue image GmbH
(c) 2002-2005