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   Informatives über Multiple Sklerose

Progredienter Verlauf

Von einem progredienten Verlauf wird gesprochen, wenn sich die neurologischen Symptome nicht mehr vollständig zurückbilden, sondern auch unabhängig von Schüben kontinuierlich zunehmen. Jugendliche und junge Erwachsene erkranken eher schubförmig, während eine erst in höherem Lebensalter beginnende MS deutlich häufiger primär chronisch verläuft. Ein beträchtlicher Teil der anfangs schubförmigen Krankheitsverläufe nimmt nach einigen Jahren - häufig ohne vordergründig erkennbare Ursache - einen schleichend fortschreitenden, also einen sekundär progredienten Verlauf. Für die Prognose der MS ist allein ausschlaggebend, ob und wann die Krankheit einen progredienten Verlauf nimmt. Dennoch sind Prognosen äußerst schwierig, denn die individuellen Verläufe sind hinsichtlich der Progressionsrate einfach zu vielfältig. Therapeutische Maßnahmen erschweren eine seriöse individuelle Prognose. Hat die MS erst einmal einen progredienten Verlauf entwickelt, dann strebt sie, langsamer oder schneller, einem zunehmenden Schädigungsgrad entgegen. Die Aussicht auf sehr selten vorkommende Spontanremissionen ist gering. Im Vergleich zum progredienten Verlauf ist die Progressionsrate beim schubförmigen Verlauf durchschnittlich niedriger. Da das Auftreten der MS im höheren Lebensalter häufiger mit einem progredienten Verlauf verbunden ist, gilt für diese Patienten eine eher ungünstigere Prognose. Für einen primär progredienten Verlauf existiert z. Zt. kein anerkanntes Therapiekonzept. Vergleiche sind bei dieser ungünstigsten Verlaufsform nicht möglich. Beachtenswerte Ergebnisse wurden jedoch im Zuge einer Fallbeobachtungsstudie zur Progressionsminderung der MS durch eine ergänzende bilanzierte Diät festgestellt. Bei 78,5% der Patienten mit primär chronisch progredientem Verlauf kam es zu keiner weiteren Krankheitsprogression des neurologischen Schweregrades!

                        
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