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AEP (Akustisch evozierte Hirnstamm-Potentiale): siehe „Evozierte Potentiale“

Antigen: artfremder Stoff, der im Blut die Bildung von Antikörpern anregt

Antikörper: nach Einverleibungen von Antigenen im Organismus entstehender Eiweißstoff

Ataxie: Störung der Bewegungsabläufe

Autoimmunerkrankung: Krankheit, bei der sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet, d.h. gesunde Zellen angreift und diese schädigt.

Computertomographie (CT): Die Computertomographie ist eine spezielle Röntgenuntersuchung, die durch Schichtaufnahmen in einer Röhre und Computertechnologie Rasterbilder erstellt und Gewebskontraste darstellt. Der MS-Diagnostik und Verlaufsbeurteilung sind Grenzen durch eine nicht ausreichende Empfindlichkeit gesetzt. Die Sichtbarkeit ist erst bei Herden von etwa 7 mm gegeben.

Elektrophysiologische Untersuchungen: Künstlich hervorgerufene, standardisierte Reize lösen elektrische Signale an Zellen aus, die durch Verstärkertechnik meßbar gemacht werden. Die so „hervorgerufenen“ Reizantworten werden „evozierte Potentiale“ genannt.

Evozierte Potentiale: Elektrische Signale an Zellen („hervorgerufene“ Reizantworten), die durch künstlich hervorgerufene, standardisierte Reize ausgelöst und durch Verstärkertechnik meßbar gemacht werden.
Akustisch evozierte Hirnstamm-Potentiale: AEP
Das Gehör wird einseitig mit „Klick“-Geräuschen über einen Kopfhörer gereizt und die Reizantwort hinter dem Ohr abgeleitet. Da wichtige Bahnen des Hörsystems im sogenannten Hirnstamm verlaufen, kann man entsprechende Schädigungen aufspüren.
Visuell evozierte Potentiale: VEP
An einem Videomonitor wird ein Schachbrettmuster mit wechselnden Schwarz-Weiß-Flächen dargeboten und damit die Netzhaut des Auges gereizt. Eine Elektrodenableitung am Hinterkopf registriert die Antworten der Hirnrinde. Das Signal zeigt typischerweise bei MS-Patienten Veränderungen im Sinne von Verzögerungen der Reizantwort. Damit können auch Sehnervschädigungen aufgedeckt werden, die von Patienten nicht wahrgenommen werden.
Somatosensibel evozierte Potentiale: SSEP oder SEP
Durch Elektroden werden leichte elektrische Stromreize auf der Haut, am Arm (Medianusnerv) und am Bein (Tibialisnerv) gesetzt. Die Reizantworten werden an verschiedenen Etagen des Nervensystems (Gehirn, Rückenmark) abgeleitet. Mit dieser Untersuchung kann man den Ort der hauptsächlichen Schädigungen bestimmen. Bei der MS können die Antworten verlangsamt, deformiert und abgeschwächt sein.
Hypothese: noch nicht bewiesene Behauptung

Inkontinenz: das Unvermögen, die Abgabe von Urin und Stuhlgang zu kontrollieren

Kernspintomographie - Magnetresonanztomographie: MRT
Diese außergewöhnlich empfindliche Untersuchung ist bei der MS unverzichtbar geworden. Das Prinzip der Magnetresonanztomographie als bildgebendes Verfahren beruht auf einem Resonanzphänomen zwischen Wasserstoffatomen und elektromagnetischen Wellen innerhalb eines äußeren Magnetfeldes. Dabei wird der Patient in einem engen Tunnel gelagert. Das Vorliegen bestimmter Herde in typischer Lokalisation und Größe wird als Kriterium für eine MS-Diagnose bewertet.
Bei dieser strahlenfreien Untersuchung können mit Hilfe von Kontrastmitteln akutfrische, neue und alte Herde unterschieden werden. Spezielle MRT-Untersuchungsmethoden (STIR) erreichen eine Auflösung von 0,4 mm.
Auch nach der Diagnosestellung kommt der MRT-Untersuchung eine wichtige Rolle in der Verlaufsbeurteilung und Therapieplanung zu.

Komplexe Kohlenhydrate: z.B. enthalten in Reis, Kartoffeln, Hartweizennudeln. Komplexe Kohenhydrate werden langsam vom Körper aufgenommen und ermöglichen damit eine langanhaltende Sättigung. So können starke Blutzuckerschwankungen vermieden werden.

Leicht resorbierbare Kohlenhydrate: z.B. enthalten in Süßwaren etc.. Sie werden schnell aufgenommen vom Körper, führen zu einem starken Anstieg des Blutzuckers und erzeugen damit nur eine kurzfristige Sättigung. Sie sind besonders vitalstoffarm.

Liquordiagnostik: Durch die Punktion des Wirbelkanals erfolgt die Entnahme von Nervenwasser zur mikroskopischen und chemisch-immunologischen Untersuchung. Bei vielen MS-Patienten ist eine Vermehrung von Zellen im Nervenwasser festzustellen, sowie erhöhte Eiweiße. Mittels einer Spezialtechnik (Immunoelektrophorese) können Antikörper (Immunglobuline) gefunden werden, die sogenannte oligoklonale Banden aufweisen.
Zusätzlich dient die Nervenwasseruntersuchung auch immer dazu, andere Erkrankungen auszuschließen.

Lymphozyten: weiße Blutkörperchen, die für die Immunabwehr von besonderer Bedeutung sind.

Markscheide: abschnittweise Isolierschicht, die Nervenfasern spiralig umwickelt.

Psycho-mental: seelisch-geistig

SSEP oder SEP (Somatosensibel evozierte Potentiale): siehe „Evozierte Potentiale“.

Spastik: sich steigernde Muskelspannung unter Einwirkung sensibler Reize

Trigeminusneuralgie: fast immer einseitige und im allgemeinen heftige Schmerzattacken im Gesicht

VEP (Visuell evozierte Potentiale): Siehe „Evozierte Potentiale“.

ZNS (Zentralnervensystem): Teil des Nervensystems = Gehirn und Rückenmark

                    
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