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   Die Symptome der MS
Das Symptomenbild der MS ist besonders vielfältig und individuell unterschiedlich. Es hängt immer davon ab, welche Stellen des Zentralnervensystems in Mitleidenschaft gezogen wurden.

Die Symptome können sich im Krankheitsverlauf eines jeden Patienten verändern. Es gibt kein allgemein gültiges Schema, nach dem sich die Krankheitszeichen einordnen ließen.

Jedoch muß nicht jedes der nachfolgend aufgeführten Symptome zwangsläufig auf MS zurückzuführen sein. Wer jedoch eines oder mehrere dieser Symptome an sich beobachtet, sollte sie auf jeden Fall beachten und vorsichtshalber einmal ärztlich abklären lassen. Das schafft Gewissheit. Denn letztlich können auch relativ einfache und leicht zu beeinflussende Krankheitsmechanismen dahinter stecken und nicht unbedingt immer gleich MS.
Zu den häufigsten sog. Initialsymptomen zählt die Sehnerventzündung auf einem Auge. Sie tritt in 20 – 30% der MS-Fälle
auf. Bis zu 80% aller Patienten, die eine Sehnerventzündung hatten, entwickeln innerhalb von 15 Jahren MS-Symptome. Sind jedoch beide Augen simultan von einer Sehnerventzündung betroffen, so entwickelt sich später nur sehr selten das Krankheitsbild einer MS.
Zu den häufig in der Frühphase auftretenden und besonders schwer einzuordnenden Symptomen zählen allgemeine
Abgeschlagenheit, verminderte Leistungsfähigkeit und leicht auslösbare Erschöpfungszustände. Gerade dann, wenn noch keine weiteren Symptome auftreten, werden diese Anzeichen nur selten auf eine organische Erkrankung des Nervensystems zurückgeführt.
Ein ebenfalls zu Beginn der Erkrankung häufig auftretendes Problem sind Gefühlsstörungen unterschiedlichster Qualität,
Intensität und Verbreitung über den Körper. Diese Verminderung oder Verfälschung von Berührungsempfindungen äußert sich in einer Art "Handschuh-" oder "Strumpfgefühl" bzw. einer Empfindung, als hätte man Watte unter den Fußsohlen.
Häufig werden Schmerzen als Symptom beschrieben, wobei echte Schmerzsyndrome, wie z.B. die Trigeminusneuralgie,
großen Anteil haben. Mitunter sind "nur" beide Hände betroffen, in anderen Fällen handelt es sich um generalisierte Schmerzsyndrome, die den gesamten Körper betreffen.
Weitere typische Missempfindungen sind:
Kribbeln und Krabbeln
Eingeschlafene Gliedmaßen
Hitze- oder Nässegefühl an der Körperoberfläche
Nadelstiche
Ameisenlaufen
Störungen des Warm-Kalt-Empfindens
Als recht typisch sind Wahrnehmungsstörungen wie die "bandagierten Gliedmaßen", das "Gürtelgefühl um den Leib" oder
den "Panzer um die Brust" anzusehen. Oftmals sind auch Lagesinn und Vibrationsempfinden betroffen.
Ca. 1/3 der Patienten verspüren beim Kopfbeugen stromstoßähnliche Wahrnehmungen entlang der Wirbelsäule bis hinein
in die Extremitäten.
Bei ca. 50% der Patienten werden bereits in der frühen Phase der MS Gleichgewichtsstörungen beobachtet. Sie reichen von
Ileichteren Schwank- oder Taumelbewegungen über ausgeprägtes Torkeln bis hin zu heftigen Anfällen von Drehschwindel.
Ebenfalls ins frühe Krankheitsstadium einzuordnen sind Störungen der Blasenfunktion, wobei oftmals mehrmals pro Stunde
ein zwanghafter Harndrang spürbar wird. Später entwickeln sich Entleerungsstörungen, die bis zum Harnverhalt oder zur Inkontinenz führen können.
               
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